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Vermiculite oder Perlite?

13 January 2022

Vermiculite und Perlite sind helle, fast gewichtslose Körner. Sie sehen sich ähnlich, haben aber verschiedene Eigenschaften. Wann und wie verwendet man sie? Wir helfen dir!

Im Laden stehen oft beide in dem Regal, wo es Erdverbesserung oder Anzuchtzubehör gibt. Obwohl sie ähnlich aussehen und auch teilweise ähnliche Eigenschaften haben, haben sie verschiedene Funktionen. Wenn du das richtige Material für den richtigen Zweck verwendest, erhöhst du deine Erfolgschancen.

Was ist das eigentlich?

Vermiculite und Perlite sind beide Mineralstoffe, das heißt, dass sie im Unterschied zu organischem Material nicht von den Mikroorganismen in der Erde abgebaut werden. Beide Stoffe sind außerdem von sich aus steril. Sie können somit keine Krankheiten oder Schädlinge auf deine Pflanzen übertragen.

Was ist Vermiculite?

Vermiculite ist Tonschiefer. Durch Erhitzen erhält er eine Struktur, die Feuchtigkeit sowohl aufnimmt als auch abgibt. Die bräunlichen Körner sind weich und schwammig.

Was ist Perlite?

Perlite ist ein vulkanisches Material, das durch starkes Erhitzen weiß und porös wird und an zerkleinertes Polystyrol erinnert. Die Körner sind schneeweiß.

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Vermiculite eignet sich hervorragend, wenn du sehr kleine Lichtkeimer säst.

Welche Funktion haben Vermiculite und Perlite?

Beide Materialien halten das Wasser in der Erde. Vermiculite saugt Wasser wie ein Schwamm auf, während Perlite Wasser in seiner porösen Struktur speichert.

Vermiculite saugt Wasser leicht auf, hält die Feuchtigkeit länger als Perlite und eignet sich für Vorkulturen. Das Material kann der Erde beigemischt werden, damit sie die Feuchtigkeit noch besser speichert. Du kannst auch die Erde mit einer Schicht bedecken, um deren Feuchtigkeit besser zu bewahren und Moosbildung zu verhindern.

Tipp! Bei Lichtkeimern kannst du den Anzuchttopf mit Erde füllen, die Samen aussäen und mit Vermiculite bedecken. So bekommen die Samen Licht, trocknen aber nicht so schnell aus.

Perlite hat einen neutralen pH-Wert und macht die Erde luftiger als Vermiculite. Das ist besonders gut, wenn du deine Sämlinge umpflanzen willst. Perlite kann aber auch in die Anzuchterde gemischt werden. Mit luftiger Erde erhalten die Pflanzenwurzeln mehr Sauerstoff. Der Vorteil: Schnelleres Keimen und bessere Wurzelbildung.

Bei empfindlichen Topfpflanzen kannst du etwas Perlite in die Blumenerde mischen, so gedeihen sie noch besser.

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Perlite hilft dabei, die Erde um die Wurzeln deiner Pflanzen luftig zu halten, ohne dabei auszutrocknen.

Wie verwende ich Vermiculite und Perlite?

Vermiculite ist optimal für die Aussaat und für Pflanzen, die feuchtigkeitsspeichernde Erde benötigen.

Perlite ist dagegen perfekt zum Umpflanzen oder für Pflanzen, die eine lockere und durchlässige Erde benötigen.

Du kannst sie zusammen verwenden, um die Struktur und Eigenschaften der Erde zu verbessern. Zwei Teile Erde mit einem Teil Perlite und einem Teil Vermiculite mischen.