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Im Winter drinnen anbauen

03 December 2021

Im Haus anzubauen und das ganze Jahr über frisches Gemüse und Kräuter zu ernten, mag für viele wie ein unrealistischer Traum klingen, aber es ist durchaus möglich - sogar mitten im Winter. 

Am praktischsten ist es, ein Hydrokultursystem wie die Harvy Growbox oder ein Mini-Gewächshaus zu kaufen. So wird der Anbau im Winter ganz einfach! Ob Sie nun ein Hydrokultursystem, ein Mini-Gewächshaus oder normale Töpfe verwenden - lesen Sie weiter, um herauszufinden, wie Sie im Winter am besten drinnen anbauen.

Kultivierung im Winter mit Wachstumsbeleuchtung

Die größte Herausforderung beim Winteranbau ist der Mangel an Sonnenlicht. Die Sonne ist nicht stark genug und die Anzahl der Stunden mit Sonnenlicht ist zu gering, um einen gesunden Anbau zu ermöglichen. Die Pflanzen haben Schwierigkeiten zu keimen und werden instabil, wenn sie nicht mit genügend Licht und Wärme versorgt werden. 

Mit Wachstumsbeleuchtung helfen Sie Ihrem Innenraumanbau bei diesem Problem. Für den Innenanbau gibt es viele verschiedene Varianten, z.B. Glühbirnen, Leuchtstäbe und verschiedene Arten von Aufhängern und Gestellen, an denen die Beleuchtung befestigt werden kann.

Achten Sie darauf, dass die Beleuchtung an den Ort angepasst ist, an dem Sie anbauen wollen. Manchmal reicht die Beleuchtung einer gewöhnlichen Fensterlampe in Kombination mit ein paar Stunden Tageslicht für den Anbau aus. Da eine gewöhnliche Lampe Wärme abgibt, die kleine Pflanzen nicht mögen, ist es wichtig, dass eine gewöhnliche Fensterlampe nicht zu nahe an den Pflanzen hängt. Um sich gut und kräftig zu entwickeln, brauchen die meisten Pflanzen Licht mehr als Nahrung. 

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Kultivierung im Winter mit einer Heizmatte 

Apropos Wärme: Manche Pflanzen profitieren wirklich davon. Kräuter, insbesondere Basilikum, sind wärmeliebende Pflanzen! Mit einer Heizmatte können Sie Ihren Samen helfen, schneller und besser zu keimen. Stellen Sie ein Mini-Gewächshaus oder Töpfe mit Fässern direkt auf die Heizmatte, und die Erde wird auf etwa 29 Grad erwärmt. Beachten Sie jedoch, dass eine Heizmatte nicht für alle Samen geeignet ist. Salatsamen zum Beispiel keimen nicht bei Temperaturen über 20 Grad.

Wenn Sie zu Hause eine Fußbodenheizung haben, funktioniert das genauso gut. Stellen Sie das Mini-Gewächshaus oder die Töpfe stattdessen auf den Boden. Die Samen brauchen kein Licht, bis sie beginnen, über die Erdoberfläche hinauszuwachsen. Wenn das der Fall ist, stellen Sie sie z.B. auf eine Fensterbank oder versorgen Sie sie mit Wachstumslicht

Denken Sie daran, das Mini-Gewächshaus zu lüften, wenn Sie ein solches verwenden, da die Heizmatte zu einer erhöhten Kondensation beiträgt. Die Heizmatte oder die Fußbodenheizung wird nur so lange verwendet, bis die Samen ihre ersten Blätter gebildet haben.

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Welche Erde sollte man für den Winteranbau verwenden?

Wählen Sie nährstoffreiche und gut durchlässige Erde für Ihren Innenanbau. Um die Feuchtigkeit in der Erde zu erhalten, können Sie etwas Vermiculit einstreuen, ein Bodenverbesserungsmittel, das sowohl Feuchtigkeit absorbiert als auch abgibt. 

Sie können auch eine Handvoll Perlit einstreuen, welches ein weiteres natürliches und umweltfreundliches Bodenverbesserungsmaterial ist. Perlite sieht aus wie zerkrümeltes Styropor und macht die Erde luftig und porös. Dieses Material lässt die Samen schneller keimen und schafft die Voraussetzungen für die Bildung starker Wurzeln.

Halten Sie den Boden bei der Kultivierung im Winter möglichst feucht 

Es gibt Mini-Gewächshäuser mit einer Bewässerungsfunktion, um die Keimung der Samen zu beschleunigen und den Feuchtigkeitsgehalt gleichmäßig zu halten. Diese Selbstbewässerung ist sehr praktisch, um die Erde feucht zu halten. 

Wenn Sie in einem Topf oder Trog anbauen, achten Sie darauf, die Aussaat feucht zu halten - sowohl vor als auch nach der Keimung der Samen. Gießen Sie die Saat vorzugsweise mit einer Sprühflasche, da die Samen sonst durch einen zu starken Wasserstrahl verrutschen könnten. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein. Wenn Sie nicht regelmäßig gießen, können die Pflanzen einen bitteren Geschmack entwickeln.

Kultivieren Sie im Winter leicht zu züchtende Samen 

Bauen Sie im Winter Kräuter und Blattgemüse an, die vom Samen bis zur Pflanze leicht zu ziehen sind. Wählen Sie Sorten, die Sie regelmäßig in Ihrer Küche verwenden. Basilikum, Koriander und Kopfsalat, wie z.B. Baby-Leaf-Salat, können das ganze Jahr über im Haus angebaut werden. Auch Rucola ist eine köstliche Wahl - stellen Sie sich vor, ihn das ganze Jahr über frisch von der Fensterbank zu pflücken!

Ernten Sie Ihre Kräuter nach und nach. Basilikum ernten Sie am besten, indem Sie die obersten Blätter abzwicken. Die Pflanze wird danach neue Seitentriebe und Zweige bilden. Lassen Sie die Kräuter nicht blühen, da dies zu einem schlechten Geschmack führt und die Pflanze dünn und schwach wird, da die gesamte Energie der Pflanze in die Blüten fließt.

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Kultivierung in Zyklen während des Winters 

Säen Sie neue Samen im zeitlichen Abstand von 1-3 Wochen. Auf diese Weise können Sie regelmäßig ernten.

Kopfsalat ist ein Beispiel für eine Pflanze, die recht schnell wieder ausgesät werden kann, im Abstand von nur 1-2 Wochen. Eine weitere unkomplizierte und dankbare Pflanze, die man im Winter schubweise im Haus anbauen kann, sind Sprossen. Beide Pflanzen sind ebenfalls sehr vitaminreich und schnellwüchsig. Sprossen sind nach etwa einer Woche verzehrfertig, einige Salatsorten nach etwa 2-3 Wochen.

Viel Erfolg beim Anbau!