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Warum Sie Pflanzendünger für Ihre Tomaten verwenden sollten - und wie Sie dies tun können

22 April 2021

Tomaten wachsen schnell und benötigen daher dringend Nährstoffe. Ein Samen hat genug Nährstoffe, um selbstständig zu wachsen, darüber hinaus enthält der Boden auch Nährstoffe. Wenn Sie jedoch eine große Tomatenernte wünschen, sollten Sie in Betracht ziehen Pflanzendünger hinzuzufügen. Dünger können entweder gekauft oder selbst hergestellt werden.

Wann sollte ich meinen Tomatenpflanzen düngen?

Tomaten benötigen Nährstoffe, um richtig zu wachsen und sich zu entwickeln. Wenn Sie starke und gesunde Pflanzen wünschen, sollten Sie sicherstellen, dass sie während der gesamten Saison ausreichend Nährstoffe erhalten. 

Wenn Sie Ihre Tomatenpflanzen umpflanzen, ist der neue Boden voller Nährstoffe. Aber ungefähr drei Wochen nach der Umpflanzung haben sie den größten Teil der Nährstoffe im im Boden verbraucht. Dann ist es an der Zeit, dem Boden mehr Nährstoffe hinzuzufügen, entweder durch das Hinzufügen von flüssiger Pflanzennahrung, Dünger-Stäbchen oder Ihrer eigenen hausgemachten Pflanzennahrung.

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Welche Art von Pflanzennahrung soll ich wählen?

Je nachdem, ob Sie drinnen oder draußen kultivieren und auch abhängig von dem Ausmaß, stehen verschiedene Alternativen für Pflanzendünger zur Auswahl.

Wenn Sie in einem kleineren Ausmaß anbauen oder es sich leichter machen möchten, ist der Kauf von Pflanzendünger anzuraten. Es gibt sogar Pflanzendünger, die speziell für Tomaten hergestellt wurden. Eine andere Alternative für Topfpflanzen sind pflanzliche Dünger-Stäbchen, kleine Stäbchen, die dem Boden Nährstoffe hinzufügen.

Pflanzen regulieren automatisch, wie viel von jeder Zutat sie aus der Nahrung aufnehmen, die sie erhalten. Daher können Sie für die meisten Pflanzen einen ähnlichen Dünger wählen.

Wenn Sie einen größeren Anbau haben, möchten Sie vielleicht versuchen, Ihren eigenen hausgemachten Pflanzendünger zuzubereiten. Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, dem Boden, mit dem Sie kultivieren, Kompost hinzuzufügen. Wenn Sie zu Hause einen Bokashi-Kompost haben, ist dies eine weitere Alternative. Bokashi-Kompostierung kann kurz als fermentierter Küchenabfall beschrieben werden, der eine Flüssigkeit namens Sickerwasser (manchmal auch Bokashi-Tee oder -Saft genannt) erzeugt. Durch Verdünnen des Sickerwassers mit Wasser können Sie Ihre Pflanzen damit gießen.

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Wie viel Pflanzennahrung soll ich hinzufügen?

Das Hinzufügen der richtigen Menge an Pflanzennahrung zu Ihren Pflanzen mag am Anfang schwierig erscheinen. Lesen Sie immer die Anweisungen des Produkts für die richtige Dosierung, wenn Sie Ihre Pflanzennahrung kaufen. Sollten Sie sich für Flüssigdünger entscheiden, ist es im Allgemeinen am besten, recht häufig, mindestens einmal pro Woche kleine Dosen hinzuzufügen, abhängig von der Art des von Ihnen gewählten Pflanzennahrung. Denken Sie daran, dieses richtig zu verdünnen, wenn Sie Brennnesselwasser als Pflanzennahrung verwenden oder wenn Sie Sickerwasser aus der Bokashi-Kompostierung verwenden. Beim Verdünnen reicht normalerweise ein Teil Sickerwasser oder Brennnesselwasser pro 100 oder 200 Teile Wasser aus. Verwenden Sie verdünntes Wasser, wenn Sie Ihre Pflanzen mit Feuchtigkeit versorgen.

Sollten Sie in Töpfen kultivieren, können Sie auch Dünger-Stäbchen verwenden. Stecken Sie die Stäbchen an den Rändern des Topfes in den Boden. Wann immer Sie dann Ihre Pflanzen gießen, geben die Stäbchen die richtige Menge an Nährstoffen an den Boden ab. Die Stäbchen können bis zu drei Monate im Topf bleiben, bevor sie durch neue ersetzt werden müssen.

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Wie lange sollte ich pflanzliche Nahrung hinzufügen?

Die Nährstoffbedürfnisse der Pflanzen unterscheiden sich je nachdem, wo sie sich in ihrem Wachstumsprozess befinden. Sobald sie ihre Früchte entwickelt haben, benötigen sie weniger Stickstoff (was gut für das Wachstum der Blätter ist) und benötigen mehr Phosphor und Kalium (was gut für die Fruchtbildung ist). Diese Nährstoffe sind in den meisten unserer Flüssigdünger.

Tomatenpflanzen brauchen während der gesamten Saison Nährstoffe, um bis zum Ende des Sommers Früchte zu entwickeln. Wenn sie im Freien kultiviert werden, verdorren die Tomaten, sobald der Herbst kommt, und sterben ab, wenn der erste Frost eintritt. Fügen Sie nach dem Umpflanzen und bis zum Herbst Pflnazendünger im Abstand von 1 bis 2 Wochen oder gemäß den Anweisungen des von Ihnen gekauften Pflanzennahrungsmittels hinzu.