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Pelargonien pflanzen

17 February 2022

Die Pelargonie oder „Geranie“ ist ein Klassiker. Ursprünglich ist die dekorative Pflanze in wesentlich südlicheren Breitengraden zu Hause – trotzdem ist sie eine unserer gängigsten Topfpflanzen. Ihre üppige Blüte macht sie allseits so beliebt!

Es gibt unzählige verschiedene Sorten und Arten von Pelargonien. Die gewöhnlichste Gruppe sind Pelargonium-Zonale-Hybriden (Pelargonium x hortorum), von denen es wiederum viele Untergruppen gibt, wie etwa ungefüllte, gefüllte, tulpenblütige und kaktusblütige Zonalpelargonien. Und woran erkennt man jetzt Zonalpelargonien? Am mehr oder weniger sichtbaren „Gürtel“ oder Zonalring auf dem Blatt. 

Andere Gruppen sind Engels-Pelargonien, Duft-Pelargonien und Hängepelargonien, die häufig Balkonkästen oder Ampeln schmücken. Pelargonien eignen sich genauso gut fürs Zimmer wie für den Topf, die Ampel oder den Balkonkasten draußen oder aber die Rabatten im Sommer. Pelargonien sind allseits beliebte Favoriten, und das ist kein Wunder! 

Warum Pelargonien aus Samenkörnern ziehen?

Durch die Vermehrung aus Stecklingen kann eine Pelargonie viele Jahre leben: bei dir zu Hause und bei deinen Freunden. Umso mehr Spaß macht es, wenn man die Pflanze sogar selbst aus Samen gezogen hat. Auch wenn sich die Samenkörner etwas Zeit lassen: Eigene Pflanzen zu ziehen, ist überhaupt nicht schwierig.

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Pelargonien säen

Pelargonien gedeihen am besten, wenn sie frühzeitig im Jahr gepflanzt werden. Wenn du Pflanzenlampen hast, kannst du sie bereits im Januar oder Februar säen, dann blühen sie schon zum Sommeranfang. Wenn du keine zusätzliche Beleuchtung hast, reicht das Tageslicht erst im März oder April, damit deine Schützlinge gedeihen können.

Die Samen nicht zu dicht in befeuchtete Erde aussäen. Zum Keimen benötigen die Samen Licht. Eine dünne Schicht Erde oder Vermiculite ist jedoch ideal. Denn es ist wichtig, dass die Samenkörner feucht gehalten werden, und ganz unbedeckt trocknen sie leicht aus. Ideal ist eine Form von Mini-Gewächshaus (mit lichtdurchlässigem Dach oder Deckel), das dazu beiträgt, die Feuchtigkeit aufrechtzuhalten.

Pelargoniensamen keimen am besten bei 21–25 °C (eine Heizmatte ist ideal!). In der Regel keimen die Samen nach 4–10 Tagen, danach sollten die Keimlinge einen etwas kühleren Standort bekommen, ca. 18 °C. Wenn du eine Pflanzenlampe hast, kannst du sie 14–17 Stunden am Tag eingeschaltet lassen.

Pelargonien umpflanzen und aussetzen

Wenn die Pflanzen außer den Keimblättern mindestens zwei weitere, richtige Blätter bekommen haben, kannst du sie einzeln in Töpfe einpflanzen. Verwende Blumenerde, denn sie enthält mehr Nährstoffe als Anzuchterde. Achte darauf, dass eine kleine Pflanze in einem großen Topf leicht zu viel Wasser bekommen kann. Für die Pflanze ist es eigentlich besser, sie schrittweise in größere Töpfe umzupflanzen (wenn du hierfür die nötige Energie und Geduld hast).

Pelargonien sind frostempfindlich. Stelle deine Pelargonien deswegen erst draußen auf, wenn der Frühling wirklich gekommen ist und es keine Spätfrostgefahr mehr gibt. Pelargonien können in Blumenbeeten gepflanzt werden, werden aber meistens im Topf gezogen.

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Die Pflege von Pelargonien

Pelargonien lieben Wärme und Sonne! Achte auch darauf, deine Schützlinge, regelmäßig zu gießen und zu düngen. Wenn du Pelargonien im Topf pflanzt, ist es wichtig, die Erde durchlässig und mäßig feucht zu halten, damit die Pflanzen gut gedeihen. Tontöpfe sind dekorativ, aber feuchtigkeitsdurchlässiger. Deswegen muss öfter gegossen werden.

Verwelkte Blütendolden allmählich entfernen, dann blühen deine Pelargonien immer schön. Achte auch darauf, sie den ganzen Sommer zu düngen. Erst einige Wochen, bevor du sie zum Überwintern ins Haus holst, solltest du mit dem Düngen aufhören.

Pelargonien überwintern

Pelargonien sind frostempfindlich. Viele haben sie deshalb als einjährige Pflanze, aber Überwintern lohnt sich! Pelargonien, die überwintern, werden häufig größer und schöner. Außerdem kannst du durch Stecklinge weitere Pflanzen bekommen.

Wenn du einen Raum hast, in dem die Temperatur bei 8–10 °C liegt, und Pflanzenbeleuchtung, ist das optimal zur Überwinterung von Pelargonien. In einem sehr hellen Fenster halten die meisten Pelargonien auch kühleren Temperaturen stand. Während der Ruhezeit die Pelargonien nur sehr sparsam gießen und nicht düngen.

Tipp! Wenn blühende Pflanzen bei Zimmertemperatur und mit Pflanzenbeleuchtung aufgestellt sind, kannst du sie ruhig etwas düngen. Das gilt auch bei Pelargonien in hydroponischen Kulturen während des Winters. 

Wenn du deine Pelargonien auf der Fensterbank stehen hast, siehst du, wenn sie allmählich wieder zum Leben erwachen! Im März wird es heller, und deine überwinternden Pflanzen treiben aus. Wenn du sie in einem kühlen Keller stehen hast, ist es jetzt Zeit, sie hervorzuholen. Du kannst die Gelegenheit gleich nutzen, um welke Triebe zu beschneiden und die Pflanze eventuell mit etwas mehr Erde umzupflanzen.

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Stecklinge von Pelargonien - so geht‘s

Auch wenn Pelargonien sich meist gut überwintern lassen, können die Pflanzen nach einer Weile altern. Hierfür gibt es eine einfache Lösung: Stecklinge. So kannst du neue Pflanzen aus der alten ziehen. Das bietet außerdem den Vorteil, dass du gleich mehrere Pflanzen auf einmal bekommst, ohne von vorne anfangen zu müssen!

Die beste Zeit für Stecklinge ist im Herbst. Nimm die Stecklinge von deinen stärksten Pflanzen, die noch im Wachstum sind. Stecklinge benötigen etwas Zeit, um Wurzeln zu bilden. Stelle die Stecklinge ins Wasser oder setze sie in die Erde. Über die bessere Methode gehen die Meinungen auseinander, aber beide führen in der Regel zum Erfolg.