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Vorteile der Hydrokultur – Grundlagenwissen und Anbaumöglichkeiten

18. August 2021

Der Anbau von Pflanzen in Hydrokultur-Systemen bietet viele Vorteile und bedeutet im Grunde das Anpflanzen ohne Erde. Es ist eine perfekte Lösung für den Indoor-Gärtner mit begrenzter Zeit und begrenztem Platz. Dabei kannst du eine Fülle an Pflanzen ohne Erde anbauen. Davon abgesehen gibt es jedoch Sorten, mit denen der Einstieg in die Hydrokultur einfacher ist und du ohne viel Mühe Früchte und Würzpflanzen ernten kannst. In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über den Anbau in der Hydrokultur wissen solltest und welche Pflanzen sich am besten für den Indoor-Anbau eignen.

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Vorteile des Anbaus in der Hydrokultur

Hydrokulturen haben viele Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Indoor-Anbau. Gerade bei wenig Platz oder für Neueinsteiger in die Pflanzenwelt bietet die Hydrokultur einige Vorzüge.

1. Einfacher Einstieg mit Komplettsystemen

Mit Hydrokultur-Systemen brauchst du keine langen Einkauflisten oder viele verschiedene Sachen. Mit einem Komplettsystem hast du bereits alles, was du für den Anbau brauchst. Hydrokultur-Systeme wie unser Harvy lassen sich ohne Vorkenntnis schnell und einfach zusammenbauen und können auch durch Lampen für mehr Licht ergänzt werden.

2. Immer ausreichend Wasser und Dünger

Durch Markierungen kannst du den Wasserstand immer genau prüfen. Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass du deine Pflanzen zu viel oder zu wenig gießt. Ebenso ist es mit dem speziellen Hydro-Dünger fast unmöglich die Pflanzen zu überdüngen, solange du dich an die Packungshinweise hältst, haben sie immer genau die richtige Menge an Nährstoffen und gedeihen sehr gut.

3. Weniger Schädlinge und höhere Pflanzengesundheit

Viele Schädlinge benötigen als Lebensraum den Boden. Da bei Hydrosystemen nur eine sehr geringe Menge an Erde mit den Samen eingesetzt wird, finden diese keinen Nährboden. Somit erhöhst du ohne etwas zu tun die Pflanzengesundheit deiner Schützlinge. Auch die Pflege ist in der Hydrokultur viel einfacher, da du auf Augenhöhe arbeiten und die Pflanzen für eine kurze Zeitspanne auch komplett aus der Hydrokultur nehmen kannst.

4. Wasser sparen und besseres Raumklima

Durch den Indoor-Anbau verändert sich auch das Raumklima in deinen Räumen. Gerade im Winter, bei trockener Heizungsluft, schafft die Hydrokultur ein besseres Raumklima, da immer auch eine geringe Menge Wasser mit verdunstet und somit die Luft verbessert. Gleichzeitig ist das Wasser im Hydrokultur-System eingeschlossen und somit immer für deine Pflanzen verfügbar. Das bedeutet, du musst seltener gießen.

5. Pflanzenvielfalt wie du sie willst

Wem ist beim Umtopfen oder austauschen von Pflanzen nicht schon einmal ein dicker Brocken Erde auf den Boden gefallen und die Reste haben sich überall verteilt… Mit dem Anbau in der Hydrokultur kann das nicht passieren. Sowohl der Tausch, als auch das Umtopfen von Pflanzen ist denkbar einfach. Sie hängen in einem Korb in der Wasser-Nährstoff-Lösung, welchen du bei Bedarf nach oben hin entnehmen und somit Pflanzen einfach wechseln kannst.

 

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Blattgemüse und Salate: Super für Einsteiger

Schnell wachsendes Blattgemüse eignet sich besonders gut für den Hydrokultur-Anbau. Sie wachsen schnell und können auch auf kleinem Raum ohne hohen Pflegeaufwand kultiviert werden. Aufgrund ihres kurzen Lebenszyklus ist es einfacher, während der gesamten Wachstumsperiode eine gute Wasserqualität aufrechtzuerhalten.

Hydrokultur-Systeme, wie unsere Harvy Kultivierungsbox, eignen sich hervorragend für den Anbau von Gemüse, welches in der Regel bereits nach wenigen Wochen geerntet werden kann.

Auch Salat eignet sich daher hervorragend für den Anbau in der Hydrokultur. Insbesondere Sorten, die lockere Köpfe bilden. Auch Blattsalatsorten, wie beispielsweise Pflücksalate, sind eine praktische Wahl, da du diese Blatt für Blatt ernten kannst und immer einen Frische-Kick für den Brot oder Brötchen hast.

Gemüse, wie zum Beispiel Mangold, und verschiedene Kohlsorten sind ebenfalls schnell wachsende Alternativen, die sich gut für den Hydrokultur-Anbau eignen. Sie sind nicht nur einfach anzubauen, sondern auch tiefwurzelnd, was keine weitere Unterstützung bedeutet.

Lesen Sie hier weiter: Von der Saat bis zum Salat auf hydroponische Art

Geschmacksvielfalt ohne Erde: Kräuter

Kräuter wachsen relativ schnell und haben eine praktische Größe für den Hydrokultur-Anbau. Der Anbau von Kräutern im Wasser ist eine besonders gute Wahl, da sie  in der Erde häufig schnell austrocknen, gerade wenn sie am Fenster stehen.

Nach der Aussaat haben sie im Hydrokultur-System immer Zugang zu Wasser. Eine wunderbare Ergänzung für deine Gerichte und leicht zu kultivieren sind beispielsweise Basilikum, Thymian, Koriander, Petersilie und Salbei.

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Hoch hinaus in der Hydrokultur mit Tomaten und Chilis

Viele Tomaten, die in Supermärkten gekauft werden können, werden bereits heute ohne Erde angebaut. Wenn du dich für eine niedrig wachsende Sorte für den Indoor-Anbau entscheidest, hast du trotzdem viele Früchte und kannst auf Stützen oder andere Hilfsmittel verzichten. Besonders eigenen sich Strauchtomaten oder Tomatensorten mit großen Früchten. Gleiches gilt für Chilipflanzen.

Bei Tomaten- und Chilipflanzen musst du lediglich beachten, dass sie eine lange Wachstumsphase haben, bevor sie Früchte tragen. Ebenso brauchen sie  bis zur letzten Ernte einen regelmäßigen Zugang zu Nährstoffen. Für Tomaten und Chilis gibt es speziellen Dünger, damit sie eine ausreichende Menge an Nährstoffen erhalten.

Blumen in der Hydrokultur: jetzt wird’s bunt

Die meisten Leute, die mit einer Hydrokultur anbauen, verwenden diese Methode, um essbare Pflanzen zu züchten. Es ist aber auch durchaus möglich, Blumen damit zu züchten.

Diese können ein wunderbarer und natürlicher Farbtupfer in einem Raum sein und durch das Hydrokultur-Set halten diese wesentliche länger als Blumensträuße. Viele Blumen gedeihen in Hydrokulturen ebenso wie im Freiland, zum Beispiel Geranien.

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Die Mischung macht’s – unterschiedliche Pflanzen in einer Box

Du kannst unterschiedliche Pflanzensorten im selben Kultivierungssystem, wie zum Beispiel der Harvy Kultivierungsbox, anbauen.,. Dabei sind deiner Fantasie und Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Du solltest nur darauf achten, dass die unterschiedlichen Pflanzen auch eine ähnliche Entwicklungszeit und vergleichbaren Nährstoffbedarf aufweisen.

Eine gute Kombination sind zum Beispiel unterschiedliche Salate und Blattgemüsesorten wie Mangold. Auch eine Mischung aus unterschiedlichen Tomatensorten oder Tomaten und Chilis bietet sich als Kombination an. Und selbstverständlich kannst du auch unterschiedliche Kräuter nach deinen Vorlieben kombinieren.

Vorteile: Einfacher Anbau auf kleinstem Raum

Die Vorteile der Hydrokultur liegen auf der Hand. Es ist eine einfache Möglichkeit frisches Gemüse, Salate, Kräuter und sogar Blumen zu Hause auf kleinstem Raum anzubauen und direkt zur Verfügung zu haben.

Unsere Kultivierungsbox Harvy ist dafür ein gutes Beispiel. Die unterschiedlichen Größen passen sich an deine Bedürfnisse an und du kannst mit dem Hydrokultur-Set direkt mit dem Anbau starten. Das alles ohne viel Erde oder weitere Gegenstände nach Hause transportieren zu müssen und ohne viel Vorwissen.

Dabei macht das Hydrokultur-System es dir einfach, den Wasserstand und Nährstoffgehalt im Auge zu behalten, sodass eine gute Ernte garantiert ist.

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